Schmetterlingsorchidee

Orchideen umtopfen


Orchideen sind heutzutage beliebte Zimmerpflanzen, die im Handel zu günstigen Preisen angeboten werden. Sie blühen fleißig und sind pflegeleicht. Doch mit dem Tag des Einzugs in die Wohnung, spätestens aber mit dem Verblühen, besteht Handlungsbedarf. Die Pflanze wünscht sich neues Substrat.


Die meisten Zimmerorchideen gehören zu der Gruppe der epiphytischen Pflanzen. Sie sind Aufsitzerpflanzen, die in den Tropen auf den Stämmen der Bäume oder Palmen wachsen. Die Wurzeln sind Haftwurzeln und nicht gewohnt, von wasserspeicherndem Substrat umgeben zu sein. Mit anderen Worten: in einem Blumentopf wird es ihnen schnell zu feucht. Dieser Zustand spitzt sich zu, wenn das Substrat im Laufe der Zeit mehr und mehr zerfällt und dadurch in der Lage ist, größere Mengen Wasser zu speichern. Mehr als für die Wurzeln gut ist. Hier helfen auch keine Schnapsglas-Theorien beim Gießen! Dieser Zustand ist etwa zwei Jahre nach dem Eintopfen eingetreten. Die Pflanze sendet uns unübersehbare Zeichen: die Wurzeln verlassen den Blumentopf.


Diese Wurzeln dürfen nicht abgeschnitten werden! Die Pflanze benötigt diese Wurzeln dringend, denn die Wurzeln im Topf beginnen zu verfaulen und können die Pflanze nicht mehr mit Wasser versorgen, obwohl mehr als ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Wenn ausreichend Luftfeuchtigkeit zur Verfügung steht, kann die Pflanze lange überleben. Doch gerade während der Heizperiode im Winter sinkt die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung und die Pflanzen leiden.

© Helge Masch ⎜ Pflanzen und mehr … ⎜ Alle Rechte vorbehalten.                                                                                                                   Danke sagen!